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Warum ein Wasserbett?

Eine Meinung von Torsten Ibs

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir eine andere Frage stellen:
Wie muß eine Schlafunterlage beschaffen sein, was muß sie können, um eine entspannte, erholsame Nacht zu ermöglichen?

Im Prinzip sind es nur zwei Dinge: Sie muß sich der Person anpassen und den Körper stützen.

Wohl am häufigsten wird beim Probeliegen geäußert, daß Wasserbetten zu weich seien. Dies ist ein Trugschluß. Genau so ein Trugschluß ist allerdings, daß Matratzen hart seien. Wie kommt es dazu? Um das herauszufinden, stellen wir ein paar weitere Fragen, die zu verblüffend leichten Antworten führen.

Warum brauchen wir die Anpassung der Unterlage?
- Weil die Schwerkraft den entspannten Menschen sonst so lange biegt, bis er sich der Form der Unterlage angepasst hat.

Warum brauchen wir die Stützung durch die Unterlage?
- Weil der Mensch sonst durchhängt wie in einer Hängematte.

Wie muß eine Unterlage beschaffen sein, damit sie sich einem Körper anpassen kann?
- Weich.

Wie muß eine Unterlage beschaffen sein, damit sie einen Körper gut stützen kann?
- Hart.

Kann eine Matratze beides gleichzeitig?
- Nein.

Im Prinzip ist die Beweisführung bereits abgeschlossen, daß eine Matratze eine ungeeignete Unterlage darstellt. Bleibt die Frage: Kann ein Wasserbett das besser? Ja! Warum?

Ein Wasserbett ist weich, weil es sich gut anpasst. Der Hintergrund ist, daß das Wasser an den Punkten verdrängt wird, die aus dem Körper herausstehen. In dem Augenblick, in dem der Mensch sich auf das Wasserbett legt, wird das Wasser „zur Seite“ geschoben. Das passiert besonders stark an exponierten Stellen wie dem Gesäß in Rückenlage, oder der Schulter in Seitenlage. Und das allein mit Hilfe der richtigen Wassermenge und der Schwerkraft.

Ein Wasserbett ist hart, weil das Volumen begrenzt ist, das Wasser nicht weg kann. Ist die Verdrängung abgeschlossen, läßt sich leicht feststellen, daß der Mensch nicht mehr weiter einsinkt. Dadurch, daß Flüssigkeiten sich nicht zusammendrücken (also komprimieren) lassen, wird klar: Das Wasserbett ist hart! Und zwar nur hart. Daß es sich zunächst weich angefühlt hat, ist nur der Tatsache geschuldet, daß es sich exakt der Körperform anpasst. Die Weichheit ist eine Illusion.

Nun bleibt, daß Wasser sich bereits beim kleinsten Impuls bewegt. Daher hat man sogenannte Beruhigungen entwickelt, die dem Wasser die Bewegungsfreiheit nehmen.
Die am weitesten verbreitete und ausgereifteste Methode, ist die Beruhigung mit Vlies-Einlagen. Etwas vereinfacht erklärt, werden etwa 3,5cm dicke Lagen „Watte“ in die Wassermatratze eingebracht, die dort nun als Strömungsbarriere dienen sollen.

Ein weiterer wichtiger Pluspunkt für das Wasserbett ist, daß es auch im nachhinein noch an den Körper angepasst werden kann, denn über die Wassermenge im Verhältnis zum Körpergewicht wird die Körperhaltung gesteuert. Hängt man durch, kann Wasser nachgefüllt werden, sinkt man nicht genug ein, kann Wasser entnommen werden. Auf diese Weise kann bereits mit wenigen Litern ein großer Unterschied erzielt werden.

Der Mensch wächst im Wasser heran, wird nach der Geburt quasi ein Jahr lang nur geschaukelt, ob im Kinderwagen, Wippe, Babytrage usw. Dann wird der Mensch an stille, starre Unterlagen gewöhnt. Sollten Sie also Angst vor der Bewegung des Wassers haben: Müssen Sie nicht!

Aufgrund der Vielzahl an Beruhigungen und dem teils sehr unterschiedlichen Liegegefühl raten wir jedem Käufer zum ausgiebigen Probeliegen.